Bei der
biologischen Schädlingsbekämpfung werden Nützlinge, vor allem Fressfeinde
oder Parasiten, gezielt gegen Schadorganismen eingesetzt. Nützlinge werden
gefördert, indem ihnen Verstecke und Vegetation inklusive Lockpflanzen und
Überwinterungsplätze geschaffen werden, oder indem man des Nützlings natürliche
Feinde behindert. Zusätzlich muss auf unspezifisch wirkende Gifte und schonende,
dem Nützling entsprechende Bewirtschaftung geachtet werden. Nützlinge werden
auch industriell vermehrt und in von Schädlingen befallenen Kulturen ausgesetzt.
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Isolierte oder geografisch ungünstige Kulturen, zum Beispiel ein Garten,
erschweren den Aufbau eines Nützlingsbestandes.
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Ist keine tierische Nahrung mehr vorhanden, können einige Nützlinge auf
pflanzliche Nahrung umsteigen und zu Schädlingen werden; oder sie profitieren
auch davon abgesehen von pflanzlicher Nahrung. Beispiele sind Ohrwürmer, Wanzen,
Vögel und Igel. In der gezielten Anwendung von Nützlingen wird deshalb auf
Nützlinge zurückgegriffen, welche keine Kauwerkzeuge oder Verdauungsapparate für
pflanzliches Material haben.[35]
Es wird unterschieden zwischen makrobiologischer Schädlingsbekämpfung und
mikrobiologischer Schädlingsbekämpfung, wo Bakterien, Pilze und Viren gezielt
gegen Schädlinge eingesetzt werden. Diese Methoden gelten als nützlingsschonend
und nachhaltig.[36]
Nützlinge und Schädlinge sind in der
Liste der Nützlinge
aufgeführt
Hier gehts zu den aktuellen, derzeit einsetzbaren Nützlingen:
http://www.samenshop24.de/store/pi-1150633941.htm?categoryId=224