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Rasen – Neuanlage und Pflege

Die wichtigste Arbeit bei der Neuanlage eines Rasens ist die Bodenvorbereitung. Der Boden muss mit dem Spaten oder einer Motorhacke etwa spatentief aufgelockert werden. Dabei sollten möglichst alle Steine, groben Wurzeln und Unkräuter aus dem gelockerten Boden entfernt werden.

Es empfiehlt sich, gleichzeitig Torf sowie bodenverbessernde Produkte, wie z. B. den Oscorna Bodenaktivator®, in den Boden einzuarbeiten. Dadurch werden die Drainagefähigkeit und die Krümelstruktur des Bodens verbessert. Ein häufiger Grund dafür, dass Rasen nicht anwächst, ist Staunässe, die entsteht, wenn der Boden nicht ausreichend vorbereitet wurde. Zusätzlich sollte bereits in diesem Stadium ein organischer Volldünger in den Boden eingearbeitet werden, um dem später ausgesäten Rasen eine ausreichende Nährstoffgrundlage zu bieten.

Bei sehr verdichteten oder lehmhaltigen Böden empfiehlt es sich, den pH-Wert des Bodens zu testen. Häufig liegt dieser im sauren Bereich, sodass eine Kalkung notwendig ist.

Der vorbereitete Boden wird anschließend mit einer Harke geglättet, wobei letzte Unkräuter und Wurzeln entfernt werden. Danach sollte der Boden entweder ein bis zwei Wochen ruhen, damit er sich setzen kann, oder er wird mit einer etwa 30–40 kg schweren Walze leicht angewalzt.

Für die Aussaat sollten ausschließlich geeignete Rasensorten verwendet werden. Für schattige Flächen empfiehlt sich eine Schattenrasenmischung, für stark beanspruchte Flächen eine Sport- oder Spielrasenmischung. Je nach Lage und Nutzungszweck gibt es optimale Rasenmischungen. Sparen Sie nicht am Saatgut, da günstige Rasensamen oft eine schlechte Keimquote aufweisen. Zudem gibt es spezielle Nachsaatmischungen, bei denen jedes Saatkorn mit einer Mineralienummantelung versehen ist. Diese dient als Fraßschutz, enthält Dünger und verhindert durch das höhere Gewicht das Verwehen der Samen.

Nach der Aussaat muss das Saatgut leicht angedrückt werden, damit es nicht verweht. Die Zeit zwischen Aussaat und Keimung beträgt etwa zehn Tage. In dieser Phase ist eine gleichmäßige Bewässerung besonders wichtig, am besten mit einem feinen Rasensprenger. Der Boden sollte stets feucht, aber nicht nass sein.

Sobald der Rasen eine Höhe von etwa zehn Zentimetern erreicht hat, erfolgt der erste Schnitt. Achten Sie darauf, dass die Messer des Rasenmähers scharf sind, da sonst die jungen Pflanzen aus dem Boden gerissen werden können. Stellen Sie den Mäher auf eine Schnitthöhe von mindestens fünf Zentimetern ein.

Pflege des Rasens

Die wichtigste Pflegemaßnahme für den Rasen ist das regelmäßige Mähen. Es beugt Unkrautwuchs vor und regt das Wachstum der Gräser an. Im Frühjahr ist es ratsam, den Rasen zu vertikutieren, um Verfilzungen in der Grasnarbe zu entfernen. Dadurch wird die Luftzirkulation im Boden verbessert und das Bodenleben aktiviert.

Moosbildung im Rasen deutet häufig auf Staunässe hin. Durch einen verdichteten Boden kann Regenwasser nur langsam abfließen, wodurch sich Nässe staut. Dies führt oft zu einer Versauerung des Bodens. Moos ist an diese sauren und feuchten Bodenverhältnisse angepasst und kann sich dort besonders gut ausbreiten.

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