Septembergarten
Jetzt handeln: Apfelwickler & Wiesenschnaken bekämpfen
September im Garten
Der September ist der Schlüsselmonat zur Schädlingsbekämpfung im Garten. Jetzt lassen sich Apfelwickler und Wiesenschnakenlarven wirksam und umweltschonend bekämpfen. Wer jetzt handelt, schützt die Ernte von morgen und bewahrt den Rasen vor kahlen Stellen.
Apfelernte sichern und Rasen vor Schädlingen schützen
Der Spätsommer ist für viele Gartenfreunde nicht nur Erntezeit, sondern auch ein entscheidender Moment der Vorsorge. Denn während Obst und Gemüse geerntet werden, bereiten sich zahlreiche Schädlinge bereits auf die Überwinterung vor. Wer jetzt gezielt handelt, schafft die besten Voraussetzungen für ein gesundes Gartenjahr 2026. Besonders zwei Schädlinge machen im September auf sich aufmerksam: der Apfelwickler und die Wiesenschnake.
Apfelwickler - unscheinbar, aber äußerst schädlich
Kaum ein Schädling hat unter Obstliebhabern einen so schlechten Ruf wie der Apfelwickler. Der kleine, unscheinbare Falter legt im Sommer seine Eier auf den Früchten ab. Schon kurze Zeit später bohren sich die Larven in das Fruchtfleisch. Zurück bleiben die bekannten Fraßgänge und "Wurmlöcher", die die Äpfel ungenießbar machen. Wer im Herbst unter dem Apfelbaum in die Rinde oder in den Boden schaut, entdeckt dort die Rückzugsorte der Larven, in denen sie sicher überwintern, um im nächsten Jahr wieder zuzuschlagen.
Eine besonders effektive und gleichzeitig umweltfreundliche Möglichkeit, diesem Kreislauf zu entkommen, ist der Einsatz von nützlichen Nematoden. Im Präparat nemapom® befinden sich winzige Fadenwürmer der Art Steinernema feltiae, die gezielt die Larven des Apfelwicklers aufsuchen und unschädlich machen. Die Anwendung ist unkompliziert: Mit Wasser gemischt, werden die Nematoden auf Stamm und Boden rund um den Baum ausgebracht. Dort dringen sie aktiv in die Larven ein und verhindern, dass diese den Winter überstehen. Wer im September handelt, sorgt dafür, dass die Apfelernte im kommenden Jahr weitgehend frei von Schädlingen bleibt.
Neben nemapom® bieten wir auch Nematoden gegen Apfelwickler in unserem Shop an. Diese enthalten ebenfalls hochwirksame Nützlinge, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten und eine zuverlässige biologische Alternative zu chemischen Mitteln darstellen. So gibt es gleich zwei bewährte Möglichkeiten, um den Apfelwickler auf natürliche Weise in Schach zu halten.
Wiesenschnake - Gefahr für den Rasen
Während Obstbäume mit dem Apfelwickler zu kämpfen haben, droht dem Rasen Gefahr durch die Wiesenschnake. Der harmlose, mückenähnliche Insekt wirkt auf den ersten Blick nicht bedrohlich, doch seine Nachkommen können ganze Rasenflächen ruinieren. Die Weibchen legen im Spätsommer ihre Eier direkt ins Gras, und schon wenige Wochen später schlüpfen die Larven. Diese kleinen grauen Engerlinge ernähren sich von den feinen Graswurzeln, was zunächst unscheinbar wirkt, aber fatale Folgen haben kann. Mit der Zeit entstehen kahle Stellen, die sich über den Winter vergrößern und im Frühjahr oft zu einem regelrechten Flickenteppich im Rasen auswachsen.
Auch hier bietet die Natur eine wirksame Hilfe. Mit SC Nematoden gegen Wiesenschnaken steht ein bewährtes Produkt zur Verfügung. Diese suchen die Wiesenschnakenlarven im Boden auf und beenden ihre Fraßtätigkeit. Diese wirken nach dem gleichen biologischen Prinzip und bieten eine wirksame, nachhaltige Lösung, um den Rasen dauerhaft gesund zu halten.
Wie SC Nematoden wirken, gegen welche Schädlinge sie eingesetzt werden können und worauf bei der Anwendung zu achten ist, erklären wir ausführlich im Beitrag „SC Nematoden – Anwendung und Wirkung“.
Anwendungstipps für Nematoden
Für beide Schädlinge gilt: Die Ausbringung der Nematoden gelingt am besten bei feuchtem Boden und Temperaturen zwischen 12 und 20 Grad Celsius. Nach der Anwendung sollte regelmäßig gewässert werden, damit die Nützlinge optimal arbeiten können. So lässt sich sicherstellen, dass Apfelwickler und Wiesenschnakenlarven zuverlässig bekämpft werden.
September ist die beste Zeit, um aktiv zu werden. Mit nemapom®, nematop®sowie unseren eigenen Nematoden gegen Apfelwickler und den SC Nematoden gegen Wiesenschnaken stehen gleich mehrere hochwirksame Produkte zur Verfügung, die den Garten zuverlässig vor Schädlingen schützen. Sie alle nutzen die Kraft der Natur und sorgen dafür, dass Obstbäume und Rasen gesund durch das nächste Jahr kommen.
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Häufig gestellte Fragen zur Schädlingsbekämpfung mit Nematoden
Nein, Nematoden sind vollkommen ungefährlich für Menschen, Haustiere, Bienen und Pflanzen. Sie befallen ausschließlich bestimmte Schädlinge wie die Larven von Apfelwickler und Wiesenschnake. Damit stellen sie eine rein biologische und umweltfreundliche Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln dar.
Die Anwendung ist unkompliziert: Nematoden werden in Wasser aufgelöst und anschließend mit einer Gießkanne oder einem Gartensprühgerät gleichmäßig auf den Baum oder Stamm ausgebracht. Wichtig ist, dass der Boden vorher und nachher gut feucht bleibt, da sich die Nematoden nur in einem feuchten Milieu aktiv bewegen können.
Nematoden sind temperaturempfindlich. Sie wirken am besten bei Bodentemperaturen zwischen 12 und 20° C. Deshalb ist der Spätsommer und frühe Herbst der optimale Zeitraum für den Einsatz. Bei zu niedrigen Temperaturen verlangsamt sich ihre Aktivität, wodurch die Wirkung nachlässt.
Ja, Nematoden können problemlos mehrfach eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass der Zeitpunkt zur Schädlingsbekämpfung passt. Gegen den Apfelwickler bietet sich der September an, wenn die Larven in den Boden oder die Baumrinde wandern. Gegen Wiesenschnaken sind die jungen Larven im Herbst am empfindlichsten.
Die Wirkung hängt vom Schädlingsdruck und den Witterungsbedingungen ab. In der Regel beginnen die Nematoden schon wenige Tage nach der Ausbringung, die Larven zu befallen. Der sichtbare Erfolg zeigt sich allerdings oft erst in der folgenden Saison, wenn weniger Fraßschäden an Äpfeln oder im Rasen auftreten.
Trocknet der Boden nach der Anwendung stark aus, können die Nematoden absterben, bevor sie die Schädlinge erreichen. Deshalb ist es entscheidend, mindestens zwei Wochen lang regelmäßig zu wässern, um die Feuchtigkeit konstant zu halten.








