Wir möchten Sie bei der richtigen Auswahl der Nematoden unterstützen!
Bei Problemen mit Schädlingen im Garten oder an Zimmerpflanzen haben wir eine umweltfreundliche, effektive Lösung, die in Erwägung gezogen sollte - Nematoden kaufen. Diese winzigen Helfer sind eine biologische Wunderwaffe der modernen Gartenpflege. Wir erklären Wissenswertes über diese nützlichen Fadenwürmer, wie sie wirken und was bei der Anwendung beachtet werden muss.
Was sind Nematoden?
Nematoden (aus dem Griechischen „nema“ für Faden) sind mikroskopisch kleine, unsegmentierte Fadenwürmer von etwa 0,1 bis 0,9 mm Länge.
Sie gehören zu den artenreichsten Lebewesen der Erde und besiedeln nahezu jeden Lebensraum. In der Schädlingsbekämpfung nutzen wir sogenannte entomopathogene Nematoden. Diese sind hochspezialisierte Parasiten, die gezielt Insektenlarven im Boden oder auf Pflanzenoberflächen aufsuchen.
Ihre Wirkungsweise ist faszinierend: Die Nematoden dringen durch natürliche Körperöffnungen wie Mund oder Atemlöcher in ihre Wirte ein. Im Inneren setzen sie symbiotische Bakterien frei, die den Schädling zügig abtöten. Die Nematoden-Nützlinge ernähren sich dann vom Gewebe des toten Wirts, vermehren sich dort massenhaft und verlassen den Kadaver nach einigen Tagen, um neue Opfer zu finden.
Warum sollte man Nematoden nutzen?
Wer Fadenwürmer kaufen möchte, entscheidet sich für eine giftfreie und nachhaltige Methode des Pflanzenschutzes.
Die Vorteile sind vielfältig:
• Sicherheit: Sie sind für Menschen, Haustiere, Bienen und Regenwürmer harmlos. Behandelte Flächen können sofort wieder betreten werden.
• Keine Resistenzen: Im Gegensatz zu chemischen Mitteln können Schädlinge keine Widerstandsfähigkeit gegen Nematoden entwickeln.
• Zielgerichtet: Da jede Art ein enges Wirtsspektrum hat, werden andere nützliche Insekten im Garten in der Regel nicht geschädigt.
Welche Nematoden sind für mich geeignet?
Es gibt verschiedene Arten, die jeweils auf bestimmte Schädlinge spezialisiert sind. Jeder der Nematoden online bestellen möchte, sollte den Schädling erst einmal identifizieren.
Wie und wann wendet man Nematoden an?
Der Erfolg der Nematoden zur Schädlingsbekämpfung hängt maßgeblich vom richtigen Timing und den Bedingungen ab.
Der richtige Zeitpunkt: Die Bodentemperatur ist entscheidend. Die meisten Arten benötigen mindestens 12 °C, um aktiv zu werden, wobei SK-Nematoden bereits ab 5 °C funktionieren.
Da die Nützlinge extrem lichtempfindlich sind (UV-Strahlung tötet sie ab), sollte die Ausbringung abends, früh morgens oder bei bedecktem Himmel erfolgen.
Die Anwendung von Nematoden ist denkbar einfach:
1. Vorbereitung: Wässern Sie den Boden vor der Anwendung gründlich vor.
2. Mischen: Lösen Sie das Pulver in handwarmem Wasser (ca. 15–20 °C) auf, um eine Stammlösung zu erhalten.
3. Gießen: Rühren Sie die Mischung während des Ausbringens regelmäßig um, da die Nematoden schnell zu Boden sinken (Sedimentation).
Nutzen Sie eine Gießkanne oder ein Sprühgerät. Wichtig: Entfernen Sie alle Filter und Siebe mit einer Maschenweite unter 0,5 mm, da die Würmer sonst hängen bleiben.
4. Nachsorge: Halten Sie den Boden nach der Anwendung für mindestens zwei bis vier Wochen gleichmäßig feucht, da Nematoden einen Wasserfilm zur Fortbewegung benötigen.
Welche Risiken gehen mit der Nutzung einher?
Gesundheitliche Risiken bestehen bei richtiger Anwendung in der Regel nicht. Nematoden können normalerweise auch nicht überdosiert werden. Es gilt: Viel hilft viel.
• Lagerung: Nematoden sind Lebendware. Lagern Sie diese im Kühlschrank bei 4–8 °C und verbrauchen Sie sie so schnell wie möglich (spätestens nach 14 Tagen nach Erhalt).
Frieren Sie sie niemals ein.
• Chemische Einflüsse: Viele chemische Insektizide töten auch Nematoden ab. Nach einer chemischen Behandlung sollten Sie mindestens 6 Wochen warten, bevor Sie Nützlinge einsetzen.
Mineralische Dünger sind unkritisch, sofern die Konzentration gering bleibt.
• Umweltbedingungen: Zu trockener Boden oder zu niedrige Temperaturen führen dazu, dass die Nematoden inaktiv werden oder sterben.
Wenn Sie Nematoden online bestellen und auf Feuchtigkeit sowie Lichtschutz achten, erhalten Sie einen hocheffizienten, biologischen Helfer für Ihren Garten. Es ist eine Investition in gesunde Pflanzen, die das natürliche Gleichgewicht Ihres Bodens respektiert.
Nematoden: Nützliche Helfer bei Schädlingsbefall
Nematoden, im Volksmund oft auch Fadenwürmer oder Älchen genannt, sind mikroskopisch kleine, unsegmentierte Rundwürmer von etwa 0,5 bis 0,9 mm Länge. Sie sind mit bloßem Auge kaum/nicht erkennbar und gehören zu den artenreichsten Tiergruppen der Welt. In der Natur gibt es sowohl pflanzenschädliche Arten als auch hochspezialisierte Nützlinge. Letztere werden gezielt zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Diese nützlichen Helfer suchen aktiv nach bestimmten Larven im Boden, dringen in diese ein und töten sie mithilfe symbiotischer Bakterien ab. Für den Garten sind sie eine hocheffektive, natürliche Lösung gegen Bodenplagen.
Darum lohnt sich die Nutzung von Nematoden
Die Nutzung dieser Nützlinge bietet entscheidende Vorteile gegenüber der chemischen Schädlingsbekämpfung. Da die Wirkung rein biologisch erfolgt, entstehen keinerlei giftige Rückstände für die Umwelt oder Ihre Pflanzen. Ein großer Pluspunkt: Im Gegensatz zu chemischen Mitteln können Schädlinge keine Resistenzen gegen Nematoden entwickeln. Die Erfolgskontrolle zeigt sich schnell: Bei einem Befall durch Trauermücken sinkt die Zahl der fliegenden Insekten meist schon nach 7 bis 14 Tagen spürbar. Da sie sich im Wirt vermehren, solange Nahrung vorhanden ist, bietet die Anwendung eine nachhaltige und selbstregulierende Methode zum Pflanzenschutz.
Die richtigen Nematoden für Ihren Bedarf
Damit die Schädlingsbekämpfung gelingt, muss die Wahl der Fadenwürmer exakt auf den Zielschädling abgestimmt sein. Während SF-Nematoden der Gattung Steinernema die erste Wahl gegen Trauermücken in der Blumenerde von Zimmerpflanzen sind, benötigen Sie für den Dickmaulrüssler im Freiland andere Arten. Im Innenbereich ist eine Anwendung ganzjährig möglich. Im Garten hingegen spielen die Jahreszeit und die aktuelle Bodentemperatur eine zentrale Rolle für den Erfolg. Aktive Jäger wie Heterorhabditis bacteriophora sind ideal für tiefere Erdschichten, um dort sesshafte Larven effektiv aufzuspüren.
Diese nützlichen Nematoden gibt es
Es existieren verschiedene spezialisierte Arten für den Einsatz im Haushalt und Kleingarten:
1. Steinernema feltiae (SF): Der Spezialist gegen Trauermückenlarven in Blumenerde, aber auch wirksam gegen Thripslarven, Apfelwickler und zur Vertreibung von Ameisen.
2. Heterorhabditis bacteriophora (HB): Die erste Wahl gegen Larven des Dickmaulrüsslers, Engerlinge (wie vom Gartenlaubkäfer oder Junikäfer) und Japankäfer.
3. Steinernema carpocapsae (SC): Ideal zur Bekämpfung von Maulwurfsgrillen, Wiesenschnaken und Erdraupen.
4. Heterorhabditis downesi (HD): Eine kältetolerante Art, die bereits ab 8 °C Bodentemperatur gegen Dickmaulrüsslerlarven wirkt.
5. Phasmarhabditis hermaphrodita (PH): Diese Nematoden sind auf die biologische Bekämpfung von Nacktschnecken spezialisiert.
6. Phasmarhabditis californica (PC/PS): Diese Nematoden sind ebenfalls auf die biologische Bekämpfung von Nacktschnecken spezialisiert.
Schädlinge, die mit Nematoden bekämpft werden können
Zahlreiche Schädlinge an Ihren Pflanzen lassen sich biologisch kontrollieren. Die Larven des Dickmaulrüssler werden hocheffektiv mit HB- oder HD-Nematoden bekämpft. Gegen lästige Trauermücken helfen SF-Nematoden, die zusätzlich auch gegen Thripse im Boden wirken. Verschiedene Engerlinge, wie die des Gartenlaubkäfers oder Junikäfers, sind das Hauptziel von HB-Arten. Zudem lassen sich Maulwurfsgrillen, Wiesenschnaken und Erdraupen mit SC-Nematoden erfolgreich dezimieren. Sogar Obstschädlinge wie die Larven der Kirschfruchtfliege oder Apfelwickler können durch eine gezielte Ausbringung im Herbst kontrolliert werden.
Der richtige Umgang mit Nematoden
Da Nematoden lebende Organismen sind, erfordert ihr Einsatz einen respektvollen Umgang mit ihren biologischen Bedürfnissen. Für Menschen, Kinder und Haustiere sind diese Nützlinge völlig ungefährlich, da sie bei menschlichen Körpertemperaturen nicht überleben können. Auch Bienen, Regenwürmer und andere nützliche Insekten werden nicht geschädigt. Behandelte Flächen können sofort nach der Anwendung wieder betreten werden. Wichtig ist jedoch, die UV-Empfindlichkeit zu beachten: Die Ausbringung sollte abends oder bei bedecktem Himmel erfolgen, da direktes Sonnenlicht die Tiere schnell abtötet. Zudem muss der Boden während der Wirkzeit stets feucht gehalten werden.
Lagerung und Haltbarkeit
Als lebende Ware haben Fadenwürmer eine begrenzte Haltbarkeit. Nach Erhalt sollten sie möglichst umgehend zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Eine kurzzeitige Lagerung ist in der ungeöffneten Originalverpackung im Kühlschrank bei 4 bis 8 °C für etwa 10 bis 14 Tage möglich. Wichtig: Die Nützlinge dürfen niemals eingefroren werden, da Frost unmittelbar letal wirkt. Ob die Nematoden noch aktiv sind, lässt sich durch das Auflösen einer kleinen Menge in Wasser prüfen; unter einer Lupe sollte eine schlängelnde Bewegung sichtbar sein. Es sollten sich keine größeren Klumpen beim Auflösen in Wasser bilden. Abgelaufene oder zu warm gelagerte Produkte verlieren massiv an Vitalität und führen oft zum Misserfolg der Anwendung
Dosierung und Anwendung
Die Anwendung der nützlichen Fadenwürmer erfolgt unkompliziert über das Gießwasser. Für kleinere Flächen oder Pflanzen in Töpfen ist eine herkömmliche Gießkanne ideal, während für größere Areale im Garten spezielle Dosiergeräte eine gleichmäßige Ausbringung erleichtern. Wichtig ist, dass die Nützlinge tief in den Boden eindringen können, um dort gezielt die Larven der Trauermücken oder anderer Schädlinge zu bekämpfen. Die meisten Produkte lassen sich problemlos mit biologischen Düngemitteln kombinieren. Im feuchten Substrat bleiben die Tiere etwa zwei bis vier Wochen aktiv und sorgen so für eine nachhaltige Schädlingsbekämpfung.
Der passende Zeitpunkt für den Einsatz von Nematoden
Der optimale Zeitpunkt für eine erfolgreiche Schädlingsbekämpfung hängt maßgeblich von der Bodentemperatur ab. Arten der Gattung Steinernema, wie die bewährten SF-Nematoden, benötigen meist mindestens 10 bis 12 °C, um aktiv nach Beute zu suchen.
Im Freiland liegt das ideale Zeitfenster zwischen April und Oktober. Da die Tiere extrem UV-empfindlich sind, sollte die Anwendung im Garten unbedingt abends oder bei bedecktem Himmel erfolgen. Starten Sie die Behandlung am besten frühzeitig, sobald die ersten Schädlinge wie der Dickmaulrüssler oder deren Larven im Frühjahr auftreten.
Nematoden kaufen beim Samenshop24.de
Wenn Sie bei uns Nematoden kaufen, erhalten Sie hochwertige Lebendware direkt aus professioneller Zucht. Die Lieferung erreicht Sie in Form eines Pulvers auf Tonmineral-Basis, das Sie einfach in Wasser lösen und direkt ausbringen können. Für eine effektive Hilfe gegen Trauermücken, Dickmaulrüssler, Engerlinge oder Bodenplagen an Ihren Pflanzen bieten wir Ihnen zudem eine fachkundige Beratung mit langjähriger Erfahrung an. So finden Sie zielsicher die richtigen biologischen Helfer für Ihren Boden.
Allgemeine Hinweise zur Anwendung finden sie ->Hier!
Gebrauchsanleitung in weiteren Sprachen (español, italiano, français, english, русский, türkçe, polski) erhalten Sie -> Hier!
FAQ: Antworten auf häufige Fragen zu Nematoden
Was sind nützliche Nematoden genau?
Nematoden sind mikroskopisch kleine, fadenförmige Rundwürmer, die als natürliche Gegenspieler gegen verschiedene Schädlinge im Boden oder an Pflanzen wirken. Sie dringen in die Larven der Schädlinge ein und setzen dort ein Bakterium frei, welches den Wirt innerhalb weniger Tage abtötet.
Welche verschiedenen Nematoden gibt es?
Es gibt spezialisierte Arten wie SF-Nematoden gegen Trauermücken, HB- oder HM-Nematoden gegen Dickmaulrüssler und Engerlinge sowie PH-Nematoden zur Bekämpfung von Nacktschnecken. Weitere Arten wie SC-Nematoden helfen gegen Maulwurfsgrillen, Wiesenschnaken und Erdraupen.
Wie wendet man Nematoden an?
Das gelieferte Pulver oder Gel wird in Wasser aufgelöst und die so entstandene Mischung gleichmäßig mit einer Gießkanne oder einem Sprühgerät auf dem zuvor befeuchteten Boden ausgebracht. Während der Anwendung muss die Lösung regelmäßig umgerührt werden, damit die Nützlinge nicht zu Boden sinken, und die Erde muss nach dem Gießen für zwei bis vier Wochen feucht bleiben.
Sind Nematoden gefährlich für Kinder oder Haustiere?
Nein, die nützlichen Fadenwürmer sind für Menschen, Kinder und Haustiere sowie für Pflanzen und andere Nützlinge wie Bienen oder Regenwürmer völlig ungefährlich. Behandelte Flächen können direkt nach der Anwendung wieder betreten werden.
Wie viele Nematoden benötigt man?
Für eine effektive Bekämpfung im Freiland werden im Durchschnitt 500.000 Nematoden pro Quadratmeter Fläche benötigt. Bei Zimmerpflanzen richtet sich die Menge nach der Oberfläche der Töpfe oder dem Volumen der Blumenerde.
Wie lange sind Nematoden wirksam?
Im Boden bleiben die Nützlinge etwa zwei bis vier Wochen aktiv, solange sie ausreichend Larven als Nahrung finden. Sobald keine Schädlinge mehr vorhanden sind oder der Boden austrocknet, sterben die Nematoden auf natürliche Weise ab.
Wie werden Nematoden versendet?
Der Versand erfolgt auf dem Postweg, wobei die Nematoden in ein Trägermaterial wie Tonmineral oder Gel gemischt sind. Nematoden überstehen auch längere Transportzeiten.
Wie lange sind Nematoden haltbar?
Ab dem Tag der Lieferung sind die Nützlinge im Kühlschrank etwa zwei bis sechs Wochen haltbar, wobei die genaue Dauer dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum zu entnehmen ist. Grundsätzlich sollte die Ausbringung jedoch so schnell wie möglich nach Erhalt erfolgen, da die Vitalität mit der Zeit abnimmt.
Wie sollte man Nematoden lagern?
Die Verpackung muss bis zur Anwendung kühl und dunkel bei etwa 4 bis 8 °C gelagert werden, idealerweise im Gemüsefach des Kühlschranks. Sie dürfen niemals eingefroren oder direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da sie sonst sofort absterben.
Wann ist die beste Zeit für die Ausbringung von Nematoden?
Die Anwendung erfolgt am besten am Abend, frühen Morgen oder bei bedecktem Himmel, da Nematoden extrem empfindlich gegenüber UV-Licht sind. Je nach Nematodenart muss zudem eine Mindestbodentemperatur von meist 12 °C (bei speziellen kältetoleranten Arten ab 5 °C) erreicht sein








